Die Schneidbox: schnittig und praktisch

Wir befinden uns im 21. Jahrhundert, dank Smartphone kann man kabellos telefonieren, überall ins Internet und für beinahe alles eine App herunterladen. Für wirklich alles? Nein, in Sachen Kochen wurde bisher noch keine App erfunden, die Küchenmüll einfach verschwinden ließe. Mit der Schneidbox kommt man dem ganzen aber schon ein Stückchen näher. Das Design-Küchentool kommt mit einem Schubladensystem in welches das Schneidbrett integriert ist. Wohin also mit den Zwiebel- oder Karottenschalen? Genau: Einfach Schublade auf und hinein mit dem Müll. Für das Frischgeschnibbelte gibt es auf der anderen Seite der Box drei ineinandergehakte, kleine Förmchen, die Platz auf dem Brett für Neues schaffen. Die Schneidbretter aus Kunststoff, Bambus oder Eiche sind austauschbar und alle beidseitig zu verwenden. Soviel praktisches Design hat natürlich auch seinen Preis. Die Schneidbox mit Kunststoffbrett kostet schlappe 99, 50 Euro und ist damit noch die billigste der drei Varianten (Bambus: 119,50 Euro, Eiche: 139,50 Euro). Im Lieferumfang mitinbehalten sind jeweils die Schneidbox mit Brett (ca. 46cm x 30cm x 7cm) sowie eine große und drei kleine Schalen. Zugegebenermaßen ist die Schneidbox wohl nichts für Schnäppchenjäger, aber eine gute und vor allem praktische Idee für die Küche. Mehr Infos über die Schneidbox und die Möglichkeit diese zu bestellen gibt es hier.

 

(Foto: schneidbox)

"Korn Produkte": Design aus Beton

Wer Beton bisher nur mit Plattenbauten in Verbindung gebracht hat, wird jetzt eines Besseren belehrt. Designer Jochen Korn experimentierte mehrere Jahre mit einem neuartigen Betongemisch, das er nun für die Gestaltung von diversen Wohnaccessoires verwendet hat. Entstanden sind dabei Gegenstände, die das Zuhause verschönern wollen: Stifthalter, Aschenbecher, Teelichthalter und Kerzenständer (alle für ca. 14,90 € zu haben).

         

                                        (Fotos: Korn Produkte)

Besonders originell: eine Schale aus Beton, die den herkömmlichen Eierschalen nachempfunden ist - "Beton statt Karton" ist hier das Motto. Circa 39,90 € soll sie kosten, einsetzbar ist sie als Obstschale oder als Ablagefläche, um des alltäglichen Chaos aus Schlüsseln, Handy und MP3-Player Herr zu werden:

   

Mehr Infos zu weiteren Produkten, Preisen und Versandkosten findet man auf der offiziellen Homepage des Designers. Wer die eigenen vier Wände lieber verspielt und gemütlich gestaltet, wird hier vielleicht nicht fündig. Fans eines schlichten und schnörkellosen Designs dagegen können sicher den ein oder anderen Hingucker für ihr Heim ergattern.

Bitte wecken. Aber leise.

Manch einer – wie Bill Murray als Phil Connors in „Täglich grüßt das Murmeltier" zum Beispiel - schwört auf das morgendliche Radio und lässt sich von Nachrichten und Musik wecken. Andere stellen ihr Handy oder lassen ihren Wecker tröten, klingeln, lärmen und wirre Klänge erzeugen. Eine entspannte Alternative liefert der neue Seiko-Wecker. Der trägt zwar den etwas unentspannten Namen QHK018W, soll aber dafür umso entspannter klinge(l)n.

(Foto: Pressefreigabe)

Der müde Besitzer darf sich aus neun unterschiedlichen Singvögeln den persönlichen Favoriten wählen und sich zwitschernd wecken lassen. Wir wissen nicht, ob das nicht eher zum Träumen als zum Aufstehen anregt – eine schöne Idee aber ist es ganz bestimmt.

Für 49 Euro ist der Wecker - der auch "normal" klingeln und piepen kann - im Fachhandel erhältlich, weitere Informationen finden Sie auf der Seiko-Homepage.

Heller Wahnsinn - die Tapete leuchtet

Wer braucht schon Lampen, wenn die Tapete alles kann, was auch die herkömmliche Leuchte leistet - und dabei auch noch eine dekorative Wandgestaltung bietet.
Eine Tapete mit Schalter ist die Abschlussprüfung des niederländischen Designers Jonas Samson. Ist sie ausgeschaltet, sieht sie nicht anders aus als eine reguläre Tapete. Wenn man den Lichtschalter jedoch umlegt, kommt ein leuchtendes Muster zum Vorschein. Wie das geht, zeigt die Seite www.chemie-macht-zukunft.de, die seit einiger Zeit mit dieser Technologie wirbt.

(Foto: http://www.jonassamson.com/)

Der Leuchteffekt wird durch organische lichtemittierende Dioden (OLED) erzielt. Sie bestehen aus einem hauchdünnen organischen halbleitenden Polymerfilm - ähnlich einer Kunststofffolie - und bilden zusammen mit anderen Schichten eine Tapete. Für den regulären Hausgebrauch könnte es bei einem geschätzten Anfangspreis von circa 6.000 Euro zwar noch an der Finanzierung scheitern - für Bars, Restaurants oder Clubs aber wäre die Tapete sicher ein richtiger Hingucker.

 

Bookmarks im Browser setzten

Bookmarks hier setzen:

Del.icio.us MySpace Google Digg Facebook Yahoo Bookmarks Furl StumbleUpon Reddit Newsvine Technorati Mister Wong Fark myAOL