Das Ende der Fotoecken

Früher gab es diese furchtbaren Fotoecken, mit denen man seine Urlaubsbilder und Party-Schnappschüsse in riesige Alben klebte. Oder man versuchte, die Fotos in mehr oder weniger hübsche Rahmen zu zwängen, ohne dabei die Ecken zu vergessen und das Objekt mit unschönen Falten zu zerstören. Heute sammelt man seine Werke dagegen meist digital oder lässt sie direkt auf dem Handy. Doch mal ehrlich - schön ist das nicht.

Die einfachere und gleichzeitig hübschere Methode ist es, die gemachten Bilder vom Handy direkt in einen Rahmen zu übertragen und so ohne viel Arbeit ein Geschenk, eine Dekoration und einen persönlichen Hingucker zu haben.

(Foto: Parrot)

Parrot bringt im Juni einen solchen Rahmen auf den Markt, der vom französischen Designer Andrée Putman gestaltet wurde. Mittels Bluetooth oder USB-Kabel können die auf dem Mobiltelefon gespeicherten Daten direkt auf den Rahmen geladen werden. Dieser passt die Größe der Fotos selbstständig an und hat genug Speicherplatz für ungefähr 400 Bilder, die man über eine kleine Bedienfläche verwalten kann.

Zugegeben, ein Fotoalbum plus Ecken ist billiger als dieser Rahmen (der kostet 299 Euro), und auf Fluchen, Basteln und den Selbstmach-Effekt muss man auch verzichten - doch heißt es in manchen Kreisen nicht "Digital ist besser"?