Be smart, be fair

Ein transparentes Telefon? Bei Fairphone geht es dabei nicht um ein neues Design-Gimmick, sondern um Nachhaltigkeit in der Herstellung. Das niederländische Projekt Fairphone bemüht sich bereits seit dem Jahr 2010 ein Smartphone auf den Markt zu bringen, das möglichst fair produziert wird. Die Materialien und Herstellungswege sollen für den Verbraucher hierbei so gut es geht sichtbar gemacht werden. Zudem wird auf die Verwendung recyclebarer Materialien Wert gelegt, die unter fairen Arbeitsbedingungen gewonnen werden. Transparent gemacht wird außerdem der zusammengesetzte Preis des Smartphones (ca. 325 Euro).

 

(Foto: Fairphone)

Leider ist das Fairphone bis hierhin zwar fertig konzipiert, aber noch nicht produziert. Um die Produktion, unter den vorgestellten Bedingungen zu starten, müsste es eine Vorbestellungsmenge von 5000 Fairphones geben. Bisher wurden aber nur knapp 3000 faire Smartphones geordert und es verbleiben noch 15 Tagen um die Zielmarke zu durchbrechen. Wer neugierig geworden ist kann sich hier weitere Infos über das Fairphone einholen.

Kleine Pudel bellen nicht…

Designer lassen sich ja schon allerhand Ausgefallenes einfallen. Der USB-Pudel stellt da keine Ausnahme dar. Dieser "Vierbeiner" erlaubt es einem seine USB-Anschlüsse um ein vierfaches zu erweitern. Einfach an den Laptop oder Computer anschließen und los geht's! Eine süße Idee, die ein bisschen Spaß ins meist triste Bürodesign bringen dürfte. Vor allem Hundefreunde dürften sich über den USB-Pudel-Hub als Geschenk freuen. Bestellen kann man das gute Stück (ca. 15 Dollar) u.a. bei  fredflare.com.

 

(Foto: www.fredflare.com)

Der Fotoautomat für zu Hause

Smartphones haben die Welt im Griff. So gibt es wohl kaum noch jemanden, der die Foto-Sharing Anwendung Instagram nicht kennt. Ist ja auch eine witzige Sache, Fotos per Smartphone zu bearbeiten und mit seinen Freunden sofort auf sämtlichen digitalen Plattformen teilen zu können. Für alle diejenigen, die lieber ein handfesteres Produkt in ihren Händen halten möchten, gibt es nun Instaprint. Dahinter versteckt sich ein mobiler Drucker, der per Wi-Fi mit dem eigenen Smartphone, Tablet-PC oder Computer verbunden werden kann und gemachte Fotos sofort ausdruckt. Dabei können die Fotos im Voraus personalisiert werden, indem man Name und Bezeichnung der jeweiligen Location vermerkt. Die geschossenen Fotos in Polaroid-Optik kann man dabei über ein kostenfreies Instaprint.me-Konto verwalten.

  

Mitgedacht wurde auf jeden Fall bei den Druckoptionen, so verwendet Instaprint keine Druckertinte, sondern die Farben werden direkt aus dem Papier gezogen. Momentan befindet sich Instaprint zwar noch in der Finanzierungsphase, wer aber einen Instaprint-Kit besetllen möchte kann dies bei Kickstarter bereits tun und noch weitere Infos einfahren.

 

(Fotos: Instaprint)

Batman Calling

Über den neuen Batman-Film wurde schon sehr viel berichtet und geschrieben. Die Rolle des Jokers war die letzte des jungen Schauspielers Heath Ledger, der kurz vor seinem Tod die Dreharbeiten abgeschlossen hatte. Aber selbst ohne den ganzen Medienrummel rund um Ledgers Tod schafft es Bruce Wayne oder vielmehr sein Alter Ego Batman, Kinogänger aller Altersgruppen zu faszinieren.

 

(Foto: Nokia)

Nokia hat in den USA in Zusammenarbeit mit dem Handyanbieter Verizon eine "Dark Knight"-Sonderedition auf den Markt gebracht.. Das Nokia-Handy 6205 hat zusätzlich zu seiner Normalausstattung ein Batman-Branding erhalten. Das silberne Logo der Fledermaus ziert ganz unauffällig das rabenschwarze Gerät. Auch inhaltlich gibt es für den Batman-Fan einiges zu holen: Wallpaper, Screensaver, Klingeltöne und Trailer des neuesten Batman-Films sind nur einige der kleinen Aufmerksamkeiten, die von Nokia und Verizon angeboten werden. Der Comicheld ist somit ein ständiger Begleiter und sorgt für Sicherheit und Spaß bei neuen und alten Fans. In den USA wird das Handy zu einem Preis von ca. 45 € verkauft. Ob es auch in Europa angeboten wird, wer weiß? Wahre Fans finden dennoch meistens einen Weg und sind überwiegend in der Lage, das Internet zu bedienen.

Bibliothek zum Mitnehmen

Mit der technischen Version des bedruckten Blatts schafft es der iLiad womöglich, die Augen- und Lesefreundlichkeit des herkömmlichen Papierbuchs mit der platzsparenden Funktion des elektronischen Buchs zu einer Neuschöpfung des digitalen Zeitalters zu kombinieren. Nur was die dekorative Funktion von Büchern im Regal angeht, kann das Gerät noch nicht mithalten. Schließlich kommt es nicht mit einem Leder- oder Leineneinband und mit gewobenem Lesebändchen. Das Display, ausgestattet mit einem (auf gut Deutsch) Electronic Paper Display, auch eInk genannt, soll sogar bei direkter Sonneneinstrahlung gut lesbar sein. Der iLiad hat das Format eines Buchs (Displaygröße 8,1 Zoll) und findet in den meisten Taschen leicht Platz.

 

Beim Erwerb gehören 50 Klassiker in englischer Sprache zur Grundausstattung, was bei einem Preis von 499 € (http://www.justread.de/) vielleicht auch angebracht ist. Der digitale Buchersatz kann jedoch mehr als nur eBooks anzeigen. Freunde von Internetzeitungen können sich diese direkt auf den iLiad laden, andere lösen auf ihm vielleicht lieber Kreuzworträtsel und Sudoku oder lesen Comics. Durch den Touchscreen hat man wie bei Papierbüchern die Möglichkeit, handschriftliche Notizen zu machen, wichtige Passagen zu unterstreichen und auch eigene Skizzen oder Texte handschriftlich zu erstellen. Der iLiad konvertiert diese dann in digitalisierten Text, der dank der drahtlosen Internetverbindung des Geräts (oder auch über den USB-Anschluss) mit Freunden, Kollegen, Lehrern, Professoren oder der Familie geteilt werden kann.

        

(Fotos: iRex Technologies)

Neue Inhalte können ebenso über das Internet geladen, direkt vom USB-Stick gelesen oder vom festen PC übertragen werden. Elektronische Bücher bekommt der iLiad-Benutzer bei Mobipocket eBooks (kostenpflichtig) oder kostenlos bei Projekt Gutenberg, Manybooks.net oder Feedbooks.com. Wäre die Anschaffung nicht so kostenintensiv, könnte sich jeder Literaturstudent und Bücherfreund bestimmt gut mit diesem technischen Spielzeug anfreunden. Im jetzigen Zustand bleibt es wahrscheinlich noch eine Weile ein Produkt für speziell Interessierte. Und für wahre Bibliophile fehlt dann eben doch der schöne Buchrücken im Regal.

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