Wie weiblich ist Business Punk?
Sicherlich ist Euch schon aufgefallen, dass sich unter Euch Testern auch einige Karrierefrauen gemischt haben. Doch das liegt nicht daran, dass wir uns bei Familienministerin Kristina Schröder beliebt machen wollen ;-)
Tatsächlich haben wir uns an der Leserschaft von "Business Punk" orientiert. Und die ist zu 20 % weiblich, wie die letzte Umfrage unter den Lesern ergab!
Doch warum ist das so? Warum ist jeder fünfte Leser eines Magazins, das sich ganz offensichtlich an die Herrenwelt richtet, eine Frau? Stehen Frauen doch heimlich auf schnelle Autos statt auf die neuesten Lidschatten-Trends? Hat „How I met your mother“ mehr weibliche Fans als "Desperate Houswives"? Oder sind diese Frauen neugierig und wollen einfach mal eine Blick in die sonst so verschwiegene Männerwelt werfen?
Eine Antwort auf diese Fragen könnt nur Ihr uns geben! Habt Ihr „Business Punk“ schon im Kreis der Kolleginnen verteilt? Wie reagieren Frauen auf das Heft? Welche Themen finden sie spannend?
Probierpionier „Gordo“ zum Beispiel nahm "Business Punk" mit in die Uni und „schaute zusammen mit ein paar Studentinnen gespannt hinein“.
Auch „DeMarder“ berichtet über ein deutliches weibliches Interesse am Heft: „Heute ist mein Testpaket angekommen, und noch bevor ich einen Blick in die aktuelle Ausgabe werfen konnte, haben sich meine Frau und meine Tochter das Magazin geschnappt.“ (Siehe Bild unten.)

Testerin „dhalia“ dagegen hatte einige Probleme, das Heft an die Frau zu bringen. „Die [Freundinnen, Anm. d. Red.] mussten erst mal überzeugt werden da reinzuschauen, fanden das auf den erstem Blick doch eher an die männliche Kundschaft gerichtet."
Jetzt seid Ihr gefragt! Für wie weiblich haltet Ihr "Business Punk"? Seid Ihr selbst als eine der wenigen weiblichen Tester mit dabei? Oder habt Ihr schon Feedback von Kolleginnen und Freundinnen bekommen, denen Ihr Eure Hefte weitergegeben habt? Wir freuen uns auf eine anregende Diskussion!
Einen guten Wochenstart an alle "Business Punk"-Tester wünscht Euer Probierpioniere-Team!
P.S. Auf weitere Fotos und Testberichte von Euch sind wir natürlich auch gespannt. Wir lesen Eure Berichte mit Begeisterung und freuen uns auf mehr.
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Kommentare
Ich kam heute zur Uni etwas später als geplant an, da blieb für mich einer der Sitzplätze in der letzten Reihe des 750 Personen fassenden Hörsaals über. Als dan auch noch der Prof anfing zu langweilen holte ich meinen Business Punk raus und blätterte etwas herum. Dann als mein Sitznachbar auf das Heft aufmerksam wurde und fasst schon auf meinem schoß saß, gab ich ihm die Ausgabe des Business Punk weiter. Daraufhin wurde das Heft zuerst in der ganzen Sitzreihe weitergegen. Als ich nach einer Weile wieder mich umsah, war das Heft fünf bis sechs Reihen vor uns. Das dauerte nochmal ca. 45 Minuten bis ich das Heft dann anschließend zurück bekam. Mir fiel auf, dass ein großer Teil der Frauen auch an der Ausgabe interessiert waren. Daraufhin verteilte ich die Flyer, die weggingen wie Semmeln. Ich denke mal die Stunde ging 1:0 an das Heft. Da kann der Prof vorne was vom Business Punk abschneiden. P.S: der Prof hat nach der Vorlesung die Ausgabe in meiner Hand gesehn und wollte es sich anschauen. Als Akademiker gab er grünes Licht für das Heft. Weiter so Business Punk !
Tja auch Frauen sind im Buisness..!
Ich habe das Magazin auch an einige Frauen weitergegeben, der Tenor dabei ist meistens: schick, aber eindeutig männlich! Vielleicht könnte man weniger Werbung für Männer reinbringen und mehr unisex-Werbung, das würde das ganze sicher schon etwas auflockern. Auch Themen zu weiblichen Aufsteigern bzw. Business Punks wären nicht schlecht!
Business Punk ist für mich unisex! Es ist ein wenig wie in „The Last Unicorn“: Vielleich muss man dem Einhorn ein falsches Horn aufsetzten damit die Leute es als solches erkennen (ja, ich bin ein TV/DVD-Junkie, aber siehe Seite 018: Man darf das!). Denn es versteckt sich ganz gut hinter Werbung, Menschen in den Artikeln, Produkte im „Style-Teil“, Cover – alles dreht sich scheinbar um Männer. Aber wenn Frau sich von den Bildern nicht abschrecken lässt wird sie feststellen, dass der Inhalt auch für Sie ist. Design, Sex, Reisen, Job, Serien, Drinks – sind doch alles „Frauenthemen“. Bin der Meinung von „tiFive“ – Artikel über weibliche Business-Frauen, in der Werbung ein paar Produkte für die Frau, vielleicht auch mal eine Frau auf dem Cover und - schwupps – man sieht dann auch dass es unisex ist. Ich als Frau und auch die Mädels, denen ich die B`Punk gegeben habe sind jedenfalls begeistert.
Absolut auf dem Weg in Richtung unisex! Die Berichte sind für mich als Frau doch auch total interessant! Beispiel Heft 2_10 der Bericht über Sukhinder Singh Cassidy oder die Büromöbel aus Flugzeugteilen, der Strickkalender oder die Bürobar oder die Mad Men Möbel für mich total weit vorne in der Kategorie "voll Frauending", Starproduzenten, Skypegründer, Nikedesigner all das interessiert Frauen und Männer doch gleichermaßen, oder nicht? Also ich fand fast alles interessant, ich persönlich stehe nicht so auf "Frauenzeitschriften"-Klischees wie "Feste, wie sie fallen" oder "Top Dogs" - für mich sowas von Platz und Zeitverschwendung wie der frauenzeitschriftenobligatorische Psychotest - ein Stück Volksverdummung. Spartendenken sollte in dieser Zeitschrift endlich mal ausgeschaltet werden! Darum geht es in dem Titel des Blattes doch schon oder? Querdenker, an die die Zeitschrift ja wohl gerichtet sein soll, würden sich meiner Ansicht nach da gar nicht einsortieren wollen. Absolut klischeehaft: Die Männer- und Frauenansicht in "Braucht es in jeder Firma ein Arschloch". Da lese ich doch lieber wieder etwas darüber, was Leute wie Amir Kassaei denken ;). Insgesamt aber total viele interessant recherchierte, tolle Berichte! Um etwas mehr Frauen zu begeistern würde ich in Sparten wie dem "Beautytip", "Mode" oder "Eins gegen Eins" einfach auch Frauenprodukte dazunehmen, bei den Parfums wie den Uhren z.B. und dann noch ne schick gekleidete Frau auch Chuck o.ä. und schon ist die Unisex Zeitschrift am Start! Aber BITTE, nicht die Klischeeweibchen Dinge sondern auch hier bitte den Trend für coole Businessfrauen à la Sukhinder Singh Cassidy!!
Ich denke auch, dass es der Weg zum unisex ist. Ich denke es geht eher um eine emotionale Zielgruppe als um eine Geschlechterverteilung. Ich als Business Punkie fühle mich durchaus angesprochen, auch bereits durch die Titelblätter. Mr Youtube, Mark Ronson - diese Menschen (Männer) sind sexy! Und nicht, weil sie Männer sind, einen zugedröhnte Schlafzimmerblick aus dem Cover werfen oder arrogant charmant lächeln, sonder weil das, was sie TUN sexy ist. Und da gibt es für mich keinen Unterschied zwischen Mann und Frau. Das Interesse, das in mir als Leser an Business Punk erweckt wurde, ist kein "Sternchen Gossip" oder ein "wo bekomm ich diese verdammt geilen Pumps jetzt her", sondern viel mehr die Vermutung, dass dieses Heft ein Entertainer auf hohem Niveau ist, und das ist es! Jetzt muss ich los - bis bald :)
Ach, und um ein bisschen Klischee zu erfüllen: Die Business Punk macht sich fantastisch in meiner Handtasche! <herzchen> ...
Für mich ist Business Punk eindeutig unisex. Gerade die Beiträge finde ich für Männer und Frauen interessant. Warum sollte eine Frau nicht interessieren, wann man aus einem Unternehmen ausscheiden bzw. bleiben soll?
Auf den ersten Blick kommt das Heft sehr männlich daher. Die Themen sind meiner Meinung nach auf jeden Fall unisex und sprechen Menschen an, die wissen was sie wollen und was sie können. Nur tun Frauen das meist seltener als Männer, vor allem im Job. Das erklärt vielleicht, warum sich Männer von den Themen stärker angesprochen fühlen. Hinzu kommt, dass vor allem die Rubrik Style optisch und inhaltlich doch stark auf Männer ausgerichtet ist (Stichwort After Work Clubber / After Club Worker), ein bisschen weiblicher Touch könnte hier nicht schaden :-)
Von der Aufmachung her empfinde ich Business Punk eher männlich. Aber nachdem ich darin herumgeblättert hatte, hatte ich für mich beschlossen, dass das vielleicht nur bei den mir vorliegenden Ausgaben so ist. Inhaltlich sehe ich das nämlich anders. Die Themen sprechen Frauen und Männer an, auch wenn die Artikel mehr so geschrieben / aufgemacht sind als ob sie nur Männer ansprechen wollen.